Wenig bekannt bei Werbern: Die Arzneimittel-Werbeverordnung
Werbung für gefahrenträchtige Produkte zählt nicht zum Kür-Programm der Werbetreibenden. Zahlreiche sicherheits- und gesundheitspolizeiliche Schranken sind zu beachten. Enge Grenzen sind der Werbefreiheit insbesondere im Pharma-Bereich bei der Bewerbung von Arzneimitteln gesetzt.
Werbung mit Banknoten: Giacometti ist der Runner
Wer mit Banknoten wirbt, steht mit einem Fuss im Gefängnis. Das Nachmachen von Banknoten ist strafbar – auch ohne Fälschungsabsicht. Was aber heisst „Nachmachen“? „Persönlich“ publiziert ein wenig bekanntes Merkblatt der Nationalbank.
Werberecht: Basics und Vokabular für Mitarbeiter
Die Inhaus-Ausbildung müsste opitimiert werden, meinten mehrere Teilnehmerinnen nach dem BSW-Workshop „Werbefilme produzieren“ im September 2003. Dazu gehört auch, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit dem Vokabular des Werberechts vertraut sind. „Persönlich“ liefert dazu den Teil 1 (Teil 2 folgt in einer nächsten Nummer).
So patzen Werbeauftraggeber: Die zehn Fehlbeurteilungen
Immer mehr für immer weniger Geld: Im eifrigen Bemühen um Kostensenkung gehen die Vertragsmuster einzelner Kunden von völlig falschen Annahmen aus. „persönlich“ listet die häufigsten Patzer auf.
BSW-Seminar zu Filmproduktion
Je komplexer die Herstellung von Werbemitteln, desto unerlässlicher ist die Kenntnis wichtiger Management-Tools, z.B. der Handlungsanleitungen, Musterverträge, Checklisten. Schwerpunkt-Thema eines BSW-Seminars im September sind die Managment-Tools in der Werbefilmproduktion – ein Stiefkind in vielen Agenturen.
„Copyright inbegriffen“ – was heisst das?
Copyright ist im deutschsprachigen Raum ein schwammiger Begriff: klärendes Deutsch ist zu empfehlen. Eine Kurzberatung vor Vertragsabschluss lohnt sich.
Im Ausland produzieren: Wer trägt das Risiko?
Meister Pech kann auch bei Produktion im Inland mitspielen. Bei Produktionen im Ausland aber steigt das Gefahrenpotential. Wer trägt das Risiko? Fragen, die in der „persönlich“-Rubrik – ohne Kenntnis der Akten – nur allgemein zu beantworten sind.
Protzen mit Referenzen: Es wird übertrieben!
Rauhere Winde, rauhere Sitten: Wenn gute Arbeitszeugnisse nicht mehr genügen (oder nicht vorhanden sind), beuten gestrandete Söhne die Referenzen ihrer ehemaligen Brotgeber schamlos aus. Das kann unlauter – und gar strafbar – sein.
Wenn Kunden die Werbe- mit der Mediaagentur verheiraten!
Dreiecksverhältnisse sind fragile Beziehungen – nicht nur in der Liebe, auch im Geschäft. Vor allem dann, wenn die Angetraute auch noch mit der Geliebten kutschieren soll. Genau das aber verlangen Rahmenverträge von den Agenturen recht häufig. Ein Spiel mit dem Feuer?
Lohnbestandteil oder Gratifikation?
Auch bei den Agenturen wehen rauhere Winde. Spriessende Giesskannen zum Jahreswechsel gehören der Vergangenheit an. Mancherorts kehrt man zu freiwilligen Gratifikationen zurück. Das bedingt korrekte Vertragsänderung.
Werbung mit Prominenz: Nur mit Einwilligung!
Aufgepasst mit Archivfotos: Abgebildete müssen zustimmen
Bildrechte und Abgebildetenrechte sind zweierlei. Wer Bilder bei Fotoagenturen einkauft, kauft urheberrechtliche Nutzungsrechte ein, selten aber "Reproduktionsrechte" der Abgebildeten.
Wenn die Agentur die Bank spielt
Werbeagenturen sollen (oder wollen?) für Kunden bisweilen auch die Bank spielen. Die Motive sind vielfältig. Im Vordergrund steht der Komfort für den Kunden. Die Stellung der Agentur hat Folgen für die Steueradministration.
Designgesetz nützt der Werbebranche
Produkte-Design, aber auch Corporate-Design kann durch Registrierung maximal 5 x 5 Jahre geschützt werden. Das neue Designgesetz verlangt Neuheit und Unterscheidungskraft. Das Verfahren ist einfach und kostengünstig.
Freipass für Arbeitnehmer - Schock für Agenturen
Pacta sunt servanda - Verträge müssen eingehalten werden. Schön wär’s! Arbeitnehmer sind an Mehrjahresverträge und Kündigungsfristen nur beschränkt gebunden - sehr zum Leidwesen der Kultur- und Sportinstitutionen, aber auch der Agenturen.
Vertragsdiktat durch Werbeauftraggeber
Ein halbes Dutzend Werbeauftraggeber hat das Vertragsdiktat gegenüber Agenturen übernommen. Ihre Vertragsentwürfe stammen aus der gleichen Küche. Agenturen argwöhnen: Handelt es sich um ein Abschiedsgeschenk des früheren SWA-Geschäftsführers?
Vereinbarung betreffend Schweigepflicht, Urheberrechtsübertragung etc.
Vereinbarung betreffend Schweigepflicht,
Urheberrechtsübertragung etc.
zwischen Agentur
und Subunternehmer/ Subunternehmerin (nachstehend SUB)
betreffend Projektauftrag
Was, mit wem, wer, bis wann?
Schriftlichkeit fördert die Kommunikation. Schriftlichkeit fördert die Konzentration. Schriftlichkeit fördert die Qualität. Schriftlichkeit reduziert das Konfliktpotential. Ein Plädoyer für die Abkehr von der Viehhändlermentalität.
Streit um Logo-Daten und Logo-Bearbeitung
Logos, Signete, CI und CD gehören dem Besteller. Er erwirbt in der Regel das volle Urheberrecht. Dies bedeutet allerdings keinen Freipass zur Umgestaltung.
Der Spam-Fürst wurde entwaffnet
Verdikt der Lauterkeitskommission: Unverlangtes E-Mail kann Verstoss gegen Lauterkeitsgrundsatz sein. Erste kritische Stimmen werden laut: Vor zuviel Verbot wird gewarnt. Spam-Gegner duellieren sich auf Internet mit Befürwortern des sanften Spams.