„Publireportage“ mit Nachspiel: „KMU-Magazin“ gegen „KMU-Manager“
Darf eine PR-Seite unter dem Titel „Publireportage“ redaktionell daherkommen? Das „KMU-Magazin“ wollte es wissen. Seine Beschwerde an den Presserat wurde gutgeheissen. Allerdings gehen die Meinungen weiterhin auseinander: Presserat und Lauterkeitskommission sind sich nicht einig in Abgrenzungsfragen.
Event und Expo: Einige Stolpersteine!
Auch im Eventmarketing gilt: Etwas Juristerei fördert die Kommunikation, Schriftlichkeit die Qualität der Arbeit. Der Fettnäpfe sind viele. „Persönlich“ zeigt auf, wie man Ihnen ausweicht. So spart man Geld und Ärger.
Werbung für Autoleasing: Überrissene Informationspflichten
Schleudergefahr: Auf Glatteis begibt sich, wer fürs Auto wirbt. Umstrittene Informationspflichten lassen sich kaum mehr werbewirksam umsetzen. Die Privatautonomie der Anbieter gehe zunehmend verloren, der Bund unterwandere die privatrechtlichen Handlungsspielräume, klagen Juristen. Diesen Problemen ist der zweite Teil einer „persönlich“-Serie gewidmet.
Antischleuderkurs für Autowerber
Juristisches Glatteis: Wer für Autos wirbt, begibt sich auf Glatteis. Der Gefahren sind viele: Konsumkreditgesetz, Lauterkeitsrecht, Preisbekanntgabeverordnung, Energieverordnung usw. Den Unwegsamkeiten der Energieverordnung ist der 1. Teil einer „Persönlich“-Serie zur Autowerbung gewidmet.
Impressumspflicht für Drucksachen?
Impressumspflicht: Unterliegen Geschäftsberichte, Preiskataloge, Konzertprogramme, Webseiten und Werbeprospekte einer Impressumspflicht? Nein, lautet die Antwort, zumindest für die Schweiz. In Deutschland sind die Vorschriften restriktiver. Das ist vor allem auch bei Webseiten zu beachten, die sich an ein deutsches Zielpublikum richten.
Submissionsverfahren gilt auch für Werbung
Werbevergaben: Dürfen Kommunikations- und Werbeaufträge freihändig vergeben werden? Oder muss die öffentliche Hand solche Aufträge im offenen oder selektiven Verfahren vergeben? Die Antwort ist eindeutig: Im Zweifelsfall soll der Wettbewerb spielen, wenn die Auftragssumme die Schwellenwerte übersteigt. Das freihändige Verfahren ist dann nur möglich bei "künstlerischer oder technischer Besonderheit", "Schutz des geistigen Eigentums" und "Ergänzung früherer Arbeiten".
„Text- und Inserate-Klau“ – bisweilen erlaubt!
Das Bundesgericht hat jüngst einen Entscheid gefällt, der die News-Agenturen und Verlage schmerzen wird. Der Text und Inserate-Klau im Internet ist nämlich keineswegs immer verboten. Persönlich publiziert die wichtigsten Zitate aus dem Entscheid!
Werben mit Häusern –Was ist erlaubt?
Hauseigentümer und Architekten ärgern sich häufig, wenn ihre Häuser zu Werbezwecken verwendet werden. Dagegen wehren können sie sich nur beschränkt: Die „Panoramafreiheit“ – auch „Strassenfreiheit“ genannt ist ein Kommunikationsprivileg.
News von Agenturen: Kunst oder Nichtkunst?
Fotohandwerk und Fotokunst sind zweierlei. Im Texten gilt das Gleiche: Das Werk des Textkünstlers ist geschützt, solides News-Handwerk macht noch keinen „kunsthaften“ Text. Das hat rechtliche Folgen.
„Ambush-Marketing“ = Schmarotzertum
Sich anschleichen von hinten – Veranstalter haben keine Freude. Auch die Sponsoren ärgern sich. „Ambushing“ ist zum Aergernis geworden. Rechtmässig ist das Trittbrettfahren selten.
Schutzwürdig oder nicht? Fotos vor Gericht
Die Foto, die Christoph Meili mit zwei Protokollbänden zeigt, hat keine urheberrechtliche Werkqualität. Sagte das Bundesgericht. Das Bild von Bob Marley hingegen schon. Sagte das gleiche Bundesgericht. Deshalb darf das Marley-Bild nur mit Zustimmung von Metzger verwendet werden. Das Meili-Bild von Gisela Blau hingegen darf frei verwendet werden.
Emils Weg aus der Ohnmacht
Das Recht am eigenen Wort schützt schriftliche und mündliche Äusserungen - die Spielregeln eines guten Interviews können als allgemeine Geschäftsbedingungen vereinbart werden
In einem Leserbrief an den "Tages-Anzeiger" klagte der der frühere Kabarettist Emil Steinberger, man könne heute ein Inteview geben, "und der Journalist hat nachher die völlige Freiheit, die Sätze rauszunehmen, die ihm nicht ins Konzept passen, ob dies ein falsches Bild gibt oder nicht. Da sind wir auf unserer Seite völlig machtlos...".
Kolumne Caroline: Die Caroline will ihren Preis
Das Kern-Geschäft der Boulevard-Medien könnte zu einem Geschäft der Prominenten mit den Medien werden. Soll uns das ärgern? Publizitätsrechte sind schliesslich auch Persönlichkeitsrechte.
Werben über Preise: Preisangaben haben ihre Tücken
Verlockende Preise sind erlaubt – „Lockvögel“ sind verboten. Zahlreiche Schranken – Konsumentenschutz-Normen – sind in Marketing und Verkauf zu beachten. „persönlich“ zeigt die Gefahrenzonen auf (heute Teil 1).
United Colours of Switzerland – was ist erlaubt, was nicht?
Das weisse Kreuz auf rotem Feld feiert Urständ. Doch: Nicht alles ist erlaubt im Wildwuchs der Accessoires. „persönlich“ zeigt auf, was unzulässig ist und was nicht.
Die Haftung des Auktionators für Sachmängel gegenüber dem Ersteigerer
1. Einleitung
Der Kunsthandel hat sich schon immer zu einem grossen Teil über Auktionshäuser abgespielt, die Auktion ist eine der ältesten Handelsformen überhaupt1. Der Umsatz der drei grössten Auktionshäuser wird auf mehr als fünf Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Die Handelsform geniesst heute auch in Anbetracht der wirtschaftlichen Bedeutung eine überdurchschnittlich intensive Publizität, einerseits der erzielten Spitzenpreise wegen, anderseits aber auch wegen zweifelhafter Ware, welche bis-weilen über Auktionen abgesetzt wird.
Die Haftung des Auktionators für Sachmängel gegenüber dem Ersteigerer (Weblaw)
1. Einleitung
Der Kunsthandel hat sich schon immer zu einem grossen Teil über Auktionshäuser abgespielt, die Auktion ist eine der ältesten Handelsformen überhaupt1. Der Umsatz der drei grössten Auktionshäuser wird auf mehr als fünf Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Die Handelsform geniesst heute auch in Anbetracht der wirtschaftlichen Bedeutung eine überdurchschnittlich intensive Publizität, einerseits der erzielten Spitzenpreise wegen, anderseits aber auch wegen zweifelhafter Ware, welche bis-weilen über Auktionen abgesetzt wird.
Die Haftung des Auktionators für Sachmängel gegenüber dem Ersteigerer (Weblaw) (2)
1. Einleitung
Der Kunsthandel hat sich schon immer zu einem grossen Teil über Auktionshäuser abgespielt, die Auktion ist eine der ältesten Handelsformen überhaupt1. Der Umsatz der drei grössten Auktionshäuser wird auf mehr als fünf Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Die Handelsform geniesst heute auch in Anbetracht der wirtschaftlichen Bedeutung eine überdurchschnittlich intensive Publizität, einerseits der erzielten Spitzenpreise wegen, anderseits aber auch wegen zweifelhafter Ware, welche bis-weilen über Auktionen abgesetzt wird.
Calmy-Reys Ghost-Writer und die politische Werbung
Kopfschütteln vielerorts: Die Rede von Bundesrätin Calmy-Rey am Tag der Werbung in Zürich war kein Glanzstück politischer Reflexion. Der Ghost-Writer hatte einen schlechten Tag erwischt: Eine fade und fachlich peinliche Rede. Und eine verpasste Chance.
Sponsoring in Radio und TV: Was ist erlaubt, was verboten
Mit den Fällen „Radio Ri“ und „Echo der Zeit“ hat das BAKOM in Erinnerung gerufen, dass in Radio und Fernsehen dem Sponsoring Schranken gesetzt sind. „Persönlich“ zeigt nachfolgend auf, was zulässig ist und was nicht.