Dieses Jahr lassen wir die Weihnachtskarten weg und spenden stattdessen an Pro Juventute «Aktiv werden gegen Cybermobbing». Auf diesem Weg wünschen wir allen eine wunderbare Adventszeit und frohe Festtage!


Es dürfte allgemein bekannt sein, dass in der Schweiz der Konsum von Betäubungsmitteln wie Cannabis verboten und strafbar ist. Bereits vor über einem Jahrzehnt wurde jedoch gesetzlich klargestellt, dass der Besitz von geringfügigen Mengen für den Eigenkonsum – wie bis zu zehn Gramm Cannabis – nicht strafbar ist. Doch bedeutet diese Straflosigkeit auch, dass die Polizei solche Betäubungsmittel bei einer Kontrolle nicht einziehen darf?
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Unternehmerin X. hat ihr Lebenswerk aufgebaut und erfolgreich geleitet, doch in ihrer Familie findet sich niemand, der die Firma übernehmen könnte. Sie beschliesst daher, die Nachfolge mit ihrem langjährigen Top-Kadermitarbeitenden Y. zu regeln, der sich über die Jahre bewährt hat. Noch zu Lebzeiten verkauft sie ihm einen Teil der insgesamt 100 Aktien. Überdies vermacht sie Y. in einem Erbvertrag die restlichen 50 Aktien. Nach dem Tod von X. sorgt Y. als Alleinaktionär und Unternehmer besonnen und weitsichtig für den Erfolg der Firma. Alles richtig gemacht - könnte man meinen, oder?
Beleidigungen und herabsetzende Äusserungen gehören leider häufig zu zwischenmenschlichen Konflikten, insbesondere in belastenden Beziehungen. Doch wann wird eine Beschimpfung strafrechtlich relevant? Nach Artikel 177 StGB liegt eine strafbare Beschimpfung vor, wenn jemand durch Worte, Gesten oder Schrift in seiner Ehre angegriffen wird. Das Gesetz erlaubt eine Strafbefreiung, wenn die beschimpfte Person unmittelbar durch eigenes ungebührliches Verhalten Anlass dazu gab.
In der Welt des Strassenverkehrs begegnen uns täglich Schilder und Signale, die für Ordnung und Sicherheit sorgen sollen. Doch was passiert, wenn ein Signal da ist, welches nicht ordnungsgemäss öffentlich publiziert wurde? Genau mit dieser Frage musste sich das Bundesgericht auseinandersetzen. In diesem Fall geht es um einen Autofahrer, der sich strafrechtlich erfolgreich gegen eine Verurteilung wehren konnte, aber dennoch eine verwaltungsrechtliche Sanktion hinnehmen muss.
Mit der Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen» (Zweitwohnungsinitiative) hat das Stimmvolk 2012 ein klares Zeichen gesetzt: Man wollte verhindern, dass in touristisch geprägten Regionen eine unkontrollierte Zunahme von Ferien- und Zweitwohnungen stattfindet. Die damals eingeführte Begrenzung besagt, dass keine neuen Zweitwohnungen mehr bewilligt werden dürfen, wenn deren Anteil in einer Gemeinde 20 Prozent übersteigt. In der Region sind insbesondere Gemeinden wie Amden, Flums, Quarten und Pfäfers – also vor allem Bergregionen – von dieser Begrenzung betroffen.
Seit dem Gegenvorschlag des Parlaments auf die Volksinitiative „Schutz vor Rasern“ wurde das Strassenverkehrsgesetz erheblich verschärft. Bei besonders schweren Geschwindigkeitsüberschreitungen gilt seither eine Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsentzug. Diese strenge Regelung findet zwingend Anwendung, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wird um:
Die Schweizer Sozialversicherungen bieten eine Vielzahl von Leistungen, um Eltern in besonderen Lebenslagen zu unterstützen. Zu diesen zählen die Mutterschaftsentschädigung, die nach der Geburt eines Kindes greift, und die Betreuungsentschädigung, die gewährt wird, wenn ein Kind aufgrund von Krankheit oder Unfall intensiv betreut werden muss. Doch was passiert, wenn beide Ansprüche gleichzeitig auftreten – etwa, wenn ein Elternteil Mutterschaftsentschädigung bezieht und das Neugeborene schwer krank ist?
Die Scheidungsrate in der Schweiz beträgt rund 40% und die durchschnittliche Ehedauer liegt bei 15 Jahren. Das Scheidungsrisiko ist also nicht von der Hand zu weisen. Doch wie steht es um die finanzielle Situation nach einer Ehescheidung?
Es ist eine unangenehme Vorstellung, aber der Tod ist unausweichlich – und die Frage, wie der Nachlass geregelt wird, betrifft uns alle. Gerade in Zeiten der Trauer ist es für Angehörige oft eine zusätzliche Belastung, sich mit der Nachlassabwicklung zu befassen. Hier kann die Einsetzung einer Willensvollstreckerin für Ordnung und Klarheit sorgen.
Eine Website zu erstellen – sei es für ein Hobbyprojekt, einen Verein oder ein Unternehmen – ist heutzutage einfacher als je zuvor. Mit Anbietern wie Wix, Squarespace oder Jimdo lässt sich eine gut gestaltete Website in wenigen Klicks erstellen. Doch das Internet ist bekanntlich kein rechtsfreier Raum. Es gibt eine Reihe von rechtlichen Vorschriften, die beim Erstellen einer Website beachtet werden müssen, um Abmahnungen und gerichtliche Streitigkeiten zu vermeiden.

Ob beim Sport, im Alltag oder in der Freizeit – Unfälle passieren schneller als man denkt. In der Schweiz über eine Million jährlich. Doch was viele nicht wissen: Nicht jedes Missgeschick, das wir im Alltag als „Unfall“ bezeichnen würden, wird juristisch auch als solcher anerkannt. In der Schweiz ist die Grenze zwischen Unfall und Krankheit oft überraschend schnell und dennoch hat die Unterscheidung erhebliche finanzielle Folgen. Dieser Artikel erklärt, wann die Unfallversicherung greift und wann stattdessen die Krankenkasse einspringt – und zeigt anhand von Beispielen, welche Fragen sich in der Praxis stellen.
Wer erbt, wenn ein Ehegatte während des Scheidungsverfahrens verstirbt? Kann der überlebende Ehegatte / die überlebende Ehegattin trotz laufendem Scheidungsverfahren erbrechtliche Ansprüche geltend machen? Seit dem 01.01.2023 gelten in der Schweiz neue Regelungen.

Was gibt es an einem heissen Sommertag Schöneres als sich im Flamingo-Floatie mit einem erfrischenden Drink in der Hand in Ufernähe im Wasser treiben zu lassen? Oder zusammen mit Freunden im Party-Schlauchboot den Fluss hinabzuschippern? Oder aber dem sportlichen Trend zu folgen und mit dem Stand-Up-Paddle-Board in See zu stechen? Kein Wunder, zieht es viele, sobald die Wassertemperaturen steigen, alle Jahre wieder zum Paddeln und Planschen auf die Schweizer Gewässer. Bei allem Spass dabei gilt es aber auch einige Regeln zu beachten. Dazu gehören nebst Fahrverboten in Bade- und Naturschutzzonen auch die Vorschriften der Schweizer Binnenschiffahrtsverordnung (BSV).
Herr E. wurde im Jahr 1976 als nichteheliches Kind geboren. Sein leiblicher (biologischer) Vater hat damals eine sogenannte Zahlvaterschaft anerkannt. Der Zahlvater ist sehr vermögend und Herr E. würde gerne wissen, ob er erbberechtigt ist.

Die Fussball-EM in Deutschland steht vor der Tür. Ob im Verein oder in einer Bar: Gemeinsam die Spiele zu schauen, macht einfach mehr Spass. Doch was gilt es für Anbieter von Public Viewings rechtlich zu beachten?
Zahlreiche neuartige Fahrzeuge haben in den letzten Jahren den Schweizer Markt erobert: E-Bikes, E-Scooter, E-Roller, Pocket Bikes, Cargo-Velos, Stehroller, aber auch selbstbalancierende Geräte. Diese sogenannten Trendfahrzeuge erfreuen sich vor allem in den Städten grosser Beliebtheit, da sie eine schnelle und einfache Fortbewegung garantieren.